Beratung und Erstgespräch · 0345 22 58 01 7724/7-Rufbereitschaft nach Vereinbarung · Sachsen-Anhalt

Kommunale Tierrettung · Kernleistung

Wir übernehmen den Tierfall. Ihre Verwaltung behält die Hoheit.

Tierdienst Kommunal bearbeitet kommunale Hunde- und Katzenfälle von der Meldung bis zum Abschluss – mit Rufbereitschaft, Einsatzteam, Unterbringung, Partnerstruktur und einem nachvollziehbaren Vorgang.

Gesicherter Hund während eines fachgerechten Transports.
Sicherer Transport als Teil der Leistungskette

24/7 erklärt

Jederzeit erreichbar heißt: Die Lage wird qualifiziert aufgenommen und verbindlich weitergeführt.

Die Rufbereitschaft klärt Tierart, Ort, Gefahrenlage und Zuständigkeit. Danach wird entschieden, ob sofort gefahren werden muss, kontrolliertes Warten vertretbar ist oder eine andere Stelle zuständig ist.

Reaktionsweg, Gebiet, Freigaben und Vertretung werden mit der Kommune vorab vereinbart. So entsteht Verlässlichkeit, ohne eine pauschale Ankunftszeit zu versprechen.

Operative Leistungskette

Der Auftrag endet nicht mit der Abholung.

Ein Tierfall bleibt von der Meldung über Sicherung und Unterbringung bis zur Rückführung, Vermittlung oder zum dokumentierten Abschluss in einem klaren Ablauf.

01

Meldung und Zuständigkeit

Meldung aufnehmen, Lage und Zuständigkeit klären und den Vorgang der richtigen Kommune zuordnen.

02

Disposition und Status

Personal, Fahrzeug und Ausrüstung disponieren; die meldende Stelle erhält einen nachvollziehbaren Einsatzstatus.

03

Sicherung und Identifikation

Tier sichern, Fundort und Fotos dokumentieren, Chip auslesen und eine eindeutige Zuordnung anlegen.

04

Transport und Unterbringung

Den geeigneten Hunde- oder Katzenplatz auswählen, Kapazität bestätigen und die Übergabe dokumentieren.

05

Rückführung, Vermittlung, Abschluss

Gesundheitsstatus, Freigaben, Halterermittlung, Rückführung oder Vermittlung bis zum prüffähigen Abschluss zusammenführen.

Mitarbeiterin mit mehreren Hunden in einem gesicherten Außenbereich.

Hunde

Versorgen, einschätzen und aktiv weiterarbeiten.

Für Hunde stehen feste Plätze, klimatisierte Innenbereiche, gesicherte Außenflächen und kameragestützte Überwachung zur Verfügung.

  • Chipprüfung, Halterermittlung und Rückführung
  • Gesundheitsstatus, Impfstand und erforderliche Behandlungsschritte
  • Verhaltensbeobachtung, Sozialisierung und Medical Training
  • Vor- und Nachkontrollen nach Auftrag
  • aktive Vermittlung über Netzwerk, Pflegestellen und freigegebene Kampagnen
Mitarbeiterin versorgt eine Katze in einem spezialisierten Katzenbereich.

Katzen

Spezialisierte Versorgung statt übertragener Hundelogik.

Fundkatzen, verletzte Tiere und freilebende Populationen benötigen eigene Aufnahme-, Quarantäne- und Betreuungswege. Dafür wird mit Felidae am Rosengarten und weiteren geeigneten Stellen gearbeitet.

  • Einzelfallaufnahme und Gesundheitsstatus
  • Pflegestellen- und Vermittlungsnetzwerk
  • Fang- und Kastrationsmaßnahmen
  • Bestands- und Populationsmanagement
  • Abstimmung mit Kommune und Veterinäramt
Luftaufnahme des Tierdienst-Standorts mit Gebäuden, gesicherten Außenflächen und Fahrzeugen.
Standort und Außenbereiche in Halle (Saale)

Vorhandene Infrastruktur

Die operative Basis ist heute einsatzfähig.

Team
acht Beschäftigte im Rufbereitschaftsring
Fahrzeuge
bis zu sechs Fahrzeuge im Einsatzverbund
Hundeplätze
15 feste Plätze; Ausbaukapazitäten vorhanden
Standort
klimatisierte Innenbereiche, Kameraüberwachung und gesicherte Außenflächen
Region
Sachsen-Anhalt; Aufbau für Mitteldeutschland in Planung

Rollen und Schnittstellen

Klare Verantwortungen statt ungeklärter Übergaben.

Die konkrete Rollen-, Freigabe- und Nachweismatrix wird je Kommune vertraglich und organisatorisch festgelegt.

Kommune / Ordnungsamt

Auftrag, Zuständigkeit und Kostenfreigabe

Definiert Leistungsumfang und Freigabewege; hoheitliche Entscheidungen verbleiben bei der zuständigen Stelle.

Veterinäramt

Fachbehördliche Bewertung und Anordnung

Bewertet tierschutzrechtlich, ordnet Maßnahmen an, setzt Fristen und kontrolliert Standards im eigenen Zuständigkeitsbereich.

Tierdienst Kommunal

Operative Durchführung und Dokumentation

Übernimmt Rufbereitschaft, Sicherung, Transport, Unterbringung, Koordination und den dokumentierten Fallverlauf.

Tierrettungspartner

Kapazität und nachgewiesene Eignung

Werden fallbezogen eingebunden. Genehmigungen, Versicherung, Personal und Qualifikation werden nachvollziehbar am Partner hinterlegt.

Nach der Erstversorgung

Unterbringung ist kein Stillstand.

Wo es fachlich sinnvoll und beauftragt ist, arbeiten wir an Rückführung und Vermittelbarkeit: durch Halterermittlung, strukturierte Beobachtung, Sozialisierung, Verhaltenstraining, Vor- und Nachkontrollen sowie aktive Vermittlungsaufrufe.

Kürzere, fachlich verantwortbare Falllaufzeiten entlasten Tiere, Plätze und kommunale Budgets zugleich.

Kommunale Zuständigkeit entlasten

Private Vorsorge, bevor eine Betreuungslücke beim Ordnungsamt landet.

Fällt ein lebender Tierhalter durch Krankenhausaufnahme, Unfall oder Pflegefall kurzfristig aus, ist sein Tier weder Fundtier noch herrenlos oder verwildert. Liegt keine Sicherstellung oder Beschlagnahmung vor, muss die Kommune die Kurzzeitbetreuung grundsätzlich nicht selbst organisieren.

Eine privat finanzierte Vorsorgelösung gibt Rettungsdiensten, Kliniken, sozialen Einrichtungen und Behörden einen konkreten Hinweisweg – ohne Kommune als Vertragspartner oder Kostenträger.

Abgrenzung und Verweisweg ansehen
Mitarbeiter arbeitet ruhig mit einem gesicherten Hund.

Einsatzpraxis

Die Arbeit hinter dem Leistungsmodell.

Die Videoreportage zeigt die operative Tierrettung, aus der Tierdienst Kommunal als eigenständige kommunale Struktur weiterentwickelt wird.

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Der nächste Schritt

Wo liegt heute die größte Versorgungslücke?

Wir prüfen Dienstzeiten, Fallarten, bestehende Partner und den sinnvollsten Einstieg in eine vertragliche Struktur.