Produkt und Prozess
Tierdienst Kommunal definiert die Falllogik aus der täglichen Arbeit mit Kommunen, Hunden, Katzen und Tierrettungspartnern.
Digitale Vorgangssteuerung für kommunale Tierfälle
Tierdienst Kommunal ersetzt improvisierte Telefonketten, verstreute E-Mails und nachträglich zusammengesuchte Nachweise durch einen nachvollziehbaren digitalen Vorgang. Die Verwaltung behält die Hoheit. Wir übernehmen die operative Arbeit.
Schematische Funktionsansichten · BeispieldatenDie digitale Unterstützung ist Teil des kommunalen Dienstleistungsmodells. Sie soll der Verwaltung keine zusätzliche Softwarearbeit bereiten, sondern den Vorgang sichtbar und prüfbar machen.
Teil der Dienstleistung
Die digitale Vorgangssteuerung bildet den realen kommunalen Tierfall ab. Einführung, Rechte, Exporte und mögliche Schnittstellen werden an die bestehende Verwaltungslandschaft angepasst. Die Kommune muss weder eine eigene Einsatzleitstelle aufbauen noch operative Daten aus mehreren Quellen zusammensuchen.
Tierdienst Kommunal definiert die Falllogik aus der täglichen Arbeit mit Kommunen, Hunden, Katzen und Tierrettungspartnern.
Die Kommune entscheidet, welche eigenen Vorgänge und welche Rollen für ihre Organisation freigegeben werden.
WMS Software GmbH setzt die Lösung als regionaler Partner technisch um und betreibt sie im vereinbarten Modell.
Beispiel: kommunaler Nachtfall
Die Animation zeigt, welche Informationen eine Verwaltung erhält, während Tierdienst Kommunal die operative Arbeit übernimmt. Zeiten nach der Meldung sind illustrative Beispieldaten und keine Reaktionszeitgarantie.
Das Ordnungsamt meldet einen streunenden Hund bei der TDK-Rufbereitschaft.
Meldestelle, Fundort, Fallkategorie und kommunaler Auftrag werden bestätigt.
TDK weist Team, Fahrzeug und Sicherungsmittel dem Vorgang zu.
Die meldende Stelle sieht, wer unterwegs ist und wie der Einsatz fortschreitet.
Übernahme, Fundort, Zustand und Fotos werden mobil dokumentiert.
Chipnummer und Merkmale werden geprüft und eindeutig der Tierakte zugeordnet.
Standort, freie Kapazität und Gesundheitscheck erscheinen im Vorgang.
Fallausgang, Leistungen und Nachweise werden prüffähig bereitgestellt.
Rollen- und Rechtekonzept
Ein gemeinsamer Vorgang bedeutet keinen gemeinsamen Vollzugriff. Jede Stelle arbeitet innerhalb ihrer Zuständigkeit und sieht nur den benötigten Ausschnitt.
Behalten die Hoheit über Vorgänge, Zugänge, Aufträge und die erforderlichen kommunalen Entscheidungen.
Eigene Vorgänge, Einsatzstatus, Aufenthaltsort, Freigaben, Nachweise und Abschlussberichte.
Arbeitet in einer abgegrenzten fachbehördlichen Rolle und dokumentiert Prüfungen, Fristen und Anforderungen.
Nur fachlich relevante Fälle und die dafür freigegebenen Nachweise.
Ist Produkt- und Prozessanbieter und übernimmt Disposition, operative Bearbeitung, Dokumentation und Partnersteuerung.
Die für Einsatz, Versorgung, Kapazitäten, Nachweise und Fallabschluss erforderlichen Daten.
Bearbeiten ausschließlich zugewiesene Teilaufgaben und pflegen eigene Kapazitäten und Nachweise.
Nur den für die jeweilige Übergabe oder Unterbringung erforderlichen Ausschnitt.
Entwickelt und betreibt als regionaler technischer Partner die Lösung nach der Prozesslogik von Tierdienst Kommunal.
Technischer Zugriff ausschließlich im vertraglich und datenschutzrechtlich geregelten Betriebsmodell.
Arbeitsansichten entlang des Falls
Vom ersten Anruf über Hunde- und Katzenkapazitäten bis zur Rückführung oder Vermittlung: Jede Ansicht beantwortet eine konkrete Verwaltungsfrage. Vertiefende Angaben bleiben zugänglich, ohne den Überblick zu überladen.
Fundort, Lage, Tierart, meldende Stelle und kommunalen Auftrag in einem Vorgang zusammenführen.
SCHEMATISCHE TDK-ANSICHT · BEISPIELDATENDie Rufbereitschaft dokumentiert die telefonische Klärung, ordnet den Fall zu und bestätigt den Eingang. So beginnt der Vorgang nicht mit einer verstreuten Telefonnotiz.
Team, Fahrzeug, Entfernung, Übernahme und Benachrichtigungen in einer sichtbaren Einsatzkette koordinieren.
SCHEMATISCHE TDK-ANSICHT · BEISPIELDATENMeldung aufgenommenOrdnungsamt automatisch bestätigt
Team disponiertName, Fahrzeug und Status übermittelt
Übernahme dokumentierenFoto, Chipprüfung und Übergabe
Die operative Disposition bleibt Aufgabe von TDK. Die meldende Stelle sieht, wer unterwegs ist und welchen Status der Einsatz hat, ohne selbst nachtelefonieren zu müssen.
Chipnummer, Fotos, Standort, Gesundheitsstatus, Halterprüfung und Verlauf in einer Tierakte dokumentieren.
SCHEMATISCHE TDK-ANSICHT · BEISPIELDATEN01:52 · Tier gesichertFundort und Zustand mit Fotos dokumentiert
02:05 · Chip geprüftNummer dem Vorgang eindeutig zugeordnet
02:18 · Aufnahme bestätigtKommune sieht Standort und aktuellen Status
Die Tierakte verbindet den operativen Verlauf mit einer eindeutigen Identität. Externe Behandlungen oder Gesundheitschecks erscheinen als Status und werden durch TDK dokumentiert.
Freie Hunde- und Katzenplätze sowie die Nachweise angebundener Partner aktuell überblicken.
SCHEMATISCHE TDK-ANSICHT · BEISPIELDATENKapazität und Eignung werden gemeinsam sichtbar. Fehlende oder auslaufende Unterlagen lassen sich erkennen, bevor ein Partner einen Fall übernimmt.
Prüffälle, Anforderungen, Anordnungen, Fristen und operative Rückmeldungen in einer abgegrenzten Fachrolle bündeln.
SCHEMATISCHE TDK-ANSICHT · BEISPIELDATENDas Veterinäramt erhält keine unstrukturierte Sammlung einzelner Nachrichten, sondern eine fachbehördliche Sicht auf die relevanten Vorgänge und Nachweise.
Vorhandene Falldaten für Halterermittlung und freigegebene Aufrufe nutzen und den Vorgang prüffähig beenden.
SCHEMATISCHE TDK-ANSICHT · BEISPIELDATENChip geprüft · Halterprüfung abgeschlossen · Freigabe dokumentiert
Schnellere Rückführung oder Vermittlung verkürzt Aufenthaltszeiten. Der Abschluss fasst Fallausgang, Leistungen, Nachweise und kommunal relevante Daten zusammen.
Kommunale Standards
Die Technik folgt dem Verwaltungsprozess. Sie wird nicht zum Selbstzweck.
Abgestimmte Anbindung oder Export zu bestehenden Fachverfahren, DMS, Telefonie und Rechnungsprüfung.
Status, Fotos, Chipnummer, Übergaben und Nachweise können dort erfasst werden, wo der Fall bearbeitet wird.
Rechte orientieren sich an Kommune, Fachbehörde, TDK und zugewiesenen Partneraufgaben.
Berechtigungen, Protokollierung, Auftragsverarbeitung, Löschfristen und Datensparsamkeit werden im kommunalen Betriebsmodell geregelt.
Änderungen, Anforderungen, Freigaben, Leistungen und Fallausgänge bleiben einem Vorgang zugeordnet.
PDF-, Tabellen- und strukturierte Exporte machen Informationen in bestehenden Ablagen und Auswertungen nutzbar.

Regionaler technischer Partner
Die WMS Software GmbH hat bereits mit dem Ordnungsamt Bremen zusammengearbeitet und Projekte im Bezirk Wandsbek der Freien und Hansestadt Hamburg sowie für den Verlag Gruner + Jahr umgesetzt. Die Ansichten und Abläufe werden gemeinsam mit Beschäftigten der Verwaltung und aus Ordnungsämtern weiterentwickelt.
Tierdienst Kommunal bleibt Produkt- und Prozessanbieter. WMS verantwortet die technische Entwicklung und den vereinbarten Betrieb – aus Halle für eine belastbare Lösung im mitteldeutschen Raum.
Der nächste Schritt
Wir nehmen Ihren heutigen Ablauf auf und zeigen, wie Tierdienst Kommunal operative Arbeit und digitale Dokumentation zusammenführt.